XRechnung im Handwerk

Innovation im Handwerk

Die Freie Hansestadt Bremen ist gemeinsam mit dem Bund Federführer bei der Umsetzung der elektronischen Rechnung auf Basis der XRechnung und führt sie stufenweise bis zur verpflichtenden Nutzung ein. Unlängst wurde die Kooperation um die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erweitert. Ziel ist ein einheitliches Vorgehen, d.h. die gemeinsame Erarbeitung von Blaupausen für die föderale Umsetzung in Deutschland. Hintergrund dafür ist die EU-Richtlinie 2014/55/EU zur elektronischen Rechnungsstellung. Die Richtlinie verpflichtend öffentliche Auftraggeber, elektronische Rechnungen zu empfangen und zu verarbeiten.

Um die Umstellung zu beschleunigen und eine hohe Akzeptanz des Standards bei den Rechnungsstellern zu erreichen, sind die Handwerkskammer Bremen und die Handwerkprojekt GmbH aktiv in das Projekt eingebunden.

XRechnung auf einen Blick

2018

Empfang von E-Rechnungen

Ab dem 27. November 2018 Empfang elektronischer Rechnungen in Bremen und im Bund.2019

Ausweitung

Ab dem 27. November 2019 müssen auch Eigenbetriebe des Landes E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können.2020

Verpflichtung tritt ein

Ab dem 27. November 2020 Pflicht zur Übersendung von XRechnungen durch Auftragnehmer in Bremen und im Bund.
Europaweite NormBasis für das semantische Datenmodell der XRechnung ist die europaweit gültige Norm EN 16931-1:2017.
XRechnung als deutscher Standard XRechnung ist maßgeblich für die Umsetzung der Richtlinie 2014/55/EU in Deutschland. Die Konformitätskriterien beteiligter IT-Verfahren zum Standard XRechnung sind mit dem Ziel der
Interoperabilität festgelegt. Der Betrieb ist langfristig durch die von Bund und Ländern finanzierte Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT) gesichert.

Sollten Sie weitere Fragen rund um das Thema XRechnung im Handwerk haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Stand: September 2019

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